Wasserenthärtungsanlagen

Je nach Region kann das Trinkwasser sehr kalkreich sein. Man spricht mitunter auch von hartem Wasser. Doch wo liegt der Unterschied zwischen weichem und hartem Wasser und warum sollte man bei hartem Wasser auf eine Wasserenthärtungsanlage zurückgreifen?

Von hartem Wasser ist in der Regel dann die Sprache, wenn das Wasser sehr magnesium- und kalziumhaltig ist, sprich es besitzt einen großen Anteil an Magnesium- und Kalziumionen.

Diese Härteerzeuger lassen das Wasser hart anfühlen. Je nach Boden- aber auch nach der Beschaffenheit der Grundwasserleitungen löst das fließende Wasser mehr oder weniger dieser Ionen und bildet beispielsweise Calciumcarbonat, das auch als Kalk bekannt ist.

Hohe Kalkmengen hinterlassen unschöne Spuren in Form von Flecken und Rändern auf Sanitäranlagen und Haushaltsgeräten. Eine Wasserenthärtungsanlage minimiert den Putzaufwand nach dem Duschgang. Sie verringert den Kalkgehalt im Wasser und macht es somit weich.

Neben der optischen Verbesserung wirkt sich ein geringerer Kalkgehalt auch positiv auf Kleidungsstücke sowie Haut und Haar aus und beugt nicht nur bei Armaturen und Wasserleitungen teuren Reparaturen vor, sondern auch bei Haushaltsgeräten wie Kaffeevollautomaten, Wasserkochern, etc. Denn hohe Kalkablagerungen beeinflussen deren Lebensdauer negativ.

In Deutschland liegt der empfohlene Wasserhärtegrad bei 7°dH. Wie eingangs erwähnt, kommt es auf regionaler Ebene zu großen Unterschieden. Ob Ihr Wasser einen zu hohen Kalkgehalt aufweist, finden Sie am einfachsten mit einem dafür vorgesehenen Teststreifen heraus, den Sie in der Apotheke oder im Versandhandel erhalten.

Ist Ihr Wasser sehr hart, empfiehlt sich eine Wasserenthärtungsanlage. Diese Anlagen wurden in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Es gibt daher verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Ausstattungen und Merkmalen.

Grundlegend jedoch arbeitet die für den Privatgebrauch entwickelte Wasserenthärtungsanlage immer mit einem speziellen Ionenaustauschverfahren. Magnesium- und Kalziumionen werden gegen Natriumionen mit Hilfe des sogenannten Tauscherharzes ausgetauscht.

Das Tauscherharz bindet dabei Teile der Ionen an sich, was zur Auswirkung hat, dass es nach einiger Zeit gesättigt ist. In Folge dessen muss es sich regenerieren. Dafür wird ein spezielles Enthärtersalz benötigt. Bei der Wahl nach der geeigneten Wasserenthärtungsanlage sollten Sie daher sowohl auf den Salzverbrauch als auch auf die Füllmenge achten. Da das Enthärtersalz regelmäßig nachgefüllt werden muss, empfiehlt sich eine entsprechende Behältergröße, um die Häufigkeit dieses Vorgangs zu reduzieren. Anlagen mit geringerem Salzverbrauch sparen zudem Kosten.

Weitere wichtige Entscheidungskriterien beim Kauf einer Wasserenthärtungsanlage sind eine einfache Handhabung, eine geringe Lautstärke sowie die Anzahl der Nutzer im Haushalt, welche über die richtige Größe des Modells entscheidet. Natürlich ist hier ebenfalls die Platzkapazität im Haushalt maßgebend.

Für Technikbegeisterte werden einige Modelle bereits mit der passenden App angeboten. Diese ermöglicht es Ihnen kinderleicht, Einstellungen aus der Ferne zu ändern oder anzupassen. Ebenso werden Sie über Ihr Handy über Störungen informiert, beispielsweise, wenn Sie Salz nachfüllen müssen.

Zusätzlich bieten einige Modelle einen Leckageschutz, der das Auslaufen von Wasser, in Folge eines Rohrbruchs oder einer undichten Toilettenspülung, stoppt und somit Überschwemmungen vorbeugt.

Entscheiden Sie sich für ein qualitativ hochwertiges Gerät, können Sie in der Regel auf eine Nutzungsdauer von mindestens 25 Jahren hoffen. Während dieser Zeit ist üblicherweise auch keine spezielle Wartung notwendig.

Zögern Sie nicht und genießen Sie Wasser in konstanter Qualität. Für Ihr Wohlbefinden und Ihr Zuhause.

Bei der Suche nach dem passenden Modell stehen wir Ihnen gern behilflich zur Seite.